Was ist chronischer Schmerz?

Schmerzen können sich nach drei Monaten zu einem eigenen Krankheitsbild entwickeln – die Schmerzen werden chronisch. Häufig geht dem chronischen Schmerz eine akute Erkrankung voraus, es können aber auch seelische Belastungen dahinterstecken. Wer chronische Schmerzen hat, weiß, wie stark sie die Lebensqualität beeinträchtigen können.

Was ist chronischer Schmerz?

Multimodale Schmerztherapie

Die multimodale Schmerztherapie zeichnet sich dadurch aus, dass Patienten während der Therapie von Experten unterschiedlicher Fachdisziplinen gemeinsam behandelt werden. So können sowohl körperliche als auch seelische Faktoren chronischer Schmerzen berücksichtigt werden. Die Schmerzklinik Berlin bietet rund zweiwöchige Aufenthalte für eine Intensivtherapie an.

Multimodale Schmerztherapie

Schmerz lass nach ...

Ein Podcast zu verschiedenen Themen rund um die Schmerzmedizin. Folge 1: Muß ich alles tun was mein Arzt sagt?

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Wie helfen Schmerzpumpen?

Die intrathekale Arzneimittelgabe wird auch als Schmerzpumpe bezeichnet. Sie kann zum Einsatz kommen, wenn konservative Behandlungsmethoden gegen die chronischen Schmerzen nicht erfolgreich waren. Bei dieser speziellen Form der Arzneimittelverabreichung wird das Medikament über eine implantierbare Pumpe direkt in das Rückenmark abgegeben.

Intrathekale Arzneimittelgabe

Wie helfen Schmerzschrittmacher?

Die Rückenmarkstimulation wird auch als Neurostimulationstherapie oder Schmerzschrittmacher bezeichnet und kann sinnvoll sein, wenn andere Therapien nicht zum Erfolg führen. Bei diesem Verfahren wird ein Schrittmacher unter der Haut implantiert, der elektrische Impulse an das Rückenmark abgibt, die den Schmerz überlagern und ein Kribbelgefühl erzeugen.

Neurostimulation

Gesunder Lebensstil

Durch eine gesunde Lebensweise können vor allem chronische Schmerzpatienten wieder mehr Freude und Wohlbefinden in ihrem Alltag erfahren.
Hier finden Sie wertvolle Tipps, die den Einstieg in ein gesünderes und damit weniger schmerzvolles Leben erleichtern.

Gesunder Lebensstil

 

Chronischer Schmerz kann das Leben von Menschen beherrschen und ihnen Lebensqualität nehmen. Schmerzen zu lindern gehört zu den Kernaufgaben der Medizin. Weil Schmerz die Menschen körperlich und seelisch betrifft, stammen unsere Ärzte und Therapeuten aus unterschiedlichen Fachdisziplinen – so können wir chronischem Schmerz in all seinen Facetten begegnen.

Mit ambulanten und stationären Angeboten setzen wir uns jeden Tag für eine menschliche Medizin ein. Damit es für unsere Patienten weiter geht.

Im Schmerzzentrum Berlin werden pro Quartal bis zu zehntausend Schmerzpatienten von einem multidisziplinären Team ambulant behandelt.
In einem interdisziplinären Team setzen wir die Leitlinien-gerechte Behandlung chronischer Schmerzpatienten in die Praxis um.
Unser Leitbild beinhaltet das Ziel: "Jedem, der einem von uns begegnet, soll es danach besser gehen."

In der Schmerzklinik Berlin erfolgt die stationäre Betreuung von Schmerzpatienten durch ein qualifiziertes Team aus verschiedenen Fachgruppen.
In Gruppen von jeweils 8 Personen erfolgt innerhalb von 14 Tagen die Behandlung entsprechend eines inhaltlich und zeitlich aufeinander aufbauenden Programmes, welches von den entsprechenden Fachgesellschaften als optimal ermittelt wurde.
Das Ergebnis kann sich sehen lassen: mehr als 90 % der bei uns behandelten Patienten sind sehr zufrieden.

Die Schmerzakademie bietet eine Weiterbildung in der „Speziellen Schmerztherapie“ für Ärzte in Form des zertifizierten 80-Stunden-Kurses an.
In diesem Jahr neu komme die Ausbildung zur „Analgesiologischen Fachassistenz“ für mittleres medizinisches Personal sowie Patientenseminare zu den häufigsten Schmerzkrankheiten. Der Kurs ist von der Deutschen Schmerzgesellschaft zertifiziert.

Aktuelles

21. August 2020 Normalbetrieb

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Patientinnen und Patienten,

wir sind inzwischen wieder im Normalbetrieb angelangt. Wir berücksichtigen natürlich die geltenden Regeln, tragen Masken, achten auf Abstand und lüften kräftig. Das wissen Sie sicherlich bereits aus unseren Newslettern.

Wir müssen Ihre Chipkarten wieder einlesen und bestehen übrigens auch darauf, bevor wir Leistungen für Sie erbringen, denn das ist ja der Weg, über den wir unsere Leistungen bezahlt bekommen. (Es ist eine jämmerliche Arbeit für unsere Medizinischen Fachangestellten, wenn sie zum Quartalsende Hunderten fehlenden Karten hinterherjagen müssen.)

Augenblicklich sind wir nicht in der Lage, zeitnahe Termine für Neupatienten zu vergeben. Davon ausgeschlossen sind Vertragspartner (verschiedene gesetzliche Krankenkassen - erkundigen Sie sich diesbezüglich gern bei uns) und akute Erkrankungen bzw. direkte Absprachen mit Ihrem Haus-oder Facharzt.

Ich wünsche Ihnen einen fröhlichen Start in die Vorherbstzeit und verbleibe - 

Ihr Dr. med. Jan-Peter Jansen und
#dasbesteteamderwelt

 

20. März 2020 Rund um das Corona- Virus (SARS-CoV-2)

Angesichts der Ausbreitung des Corona-Virus stehen wir gerade vor großen Herausforderungen. Unser wichtigstes Anliegen ist es, Sie ebenso wie unsere Mitarbeiter*innen aktiv vor einer weiteren Ausbreitung des Virus zu schützen. 

Wir sind für Sie da – vor Ort zu unseren regulären Sprechzeiten. Nutzen Sie bitte die Möglichkeit, Ihren Termin bei uns auch als Video- oder Telefonsprechstundentermin wahr zu nehmen.

Bitte beachten Sie: Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Patient*innen und unseren Mitarbeiter*innen.

FAQ-Liste zu SARS-CoV-2

Sowohl Medien als auch Bürgerinnen und Bürger haben zahlreiche Fragen zum aktuellen Ausbruch des neuartigen Coronavirus (SARS-CoV-2). Die Charité beantwortet im Folgenden die häufigsten Fragen.

Hinweis: Das neuartige Coronavirus wird als SARS-CoV-2 (Severe Acute Respiratory Syndrome Coronavirus 2) bezeichnet. Die von dem Virus ausgelöste Atemwegserkrankung heißt COVID-19 (Coronavirus disease 2019).

https://www.charite.de/klinikum/themen_klinikum/faq_liste_zum_coronavirus/

05. Januar 2020 Assistenzärzte gesucht

Zur Verstärkung unserer Teams ambulant und stationär suchen wir dringend AssistenzärztInnen. Wir können verschiedene Weiterbildungsabschnitte realisieren. Wir können bei der Promotion in Zusammenarbeit mit der Charité helfen. 

Bitte melden Sie sich unter bewerbung@schmerzmedizin.berlin.

27. Dezember 2019 Herzlich Willkommen in den 20er Jahren!

Einen Guten Rutsch ins neue Jahr!

Sehr geehrte Damen und Herren,

nun kommen sie wieder: Die 20er Jahre haben am 1. Januar begonnen!

Damit verbinden sich gute Vorsätze, die Hoffnung auf mehr Ruhe und Gelassenheit, aber bei vielen Menschen, mit denen wir täglich zu tun haben - auch der Wunsch, weniger Schmerzen zu empfinden.

Dafür haben wir in den vergangenen Jahren einiges getan: Die "Schmerzmedizin Berlin" ist zu einer bekannten Marke geworden. 
Wir haben die "Schmerzklinik Berlin" fest in die Berliner Landschaft der therapeutischen Einrichtungen einfügen können. Im vergangenen Jahr haben wir knapp 300 Patientinnen und Patienten mit einer stationären multimodalen Schmerztherapie behandeln können - davon mehr als 80 % aus Gesetzlichen Krankenkassen. 
In den kommenden Jahren werden wir unser professionelles Team in Klinik und Ambulanz weiter ausbilden, um noch besser für Sie, unsere Patienten, zu werden.

Dafür geben wir uns alle Mühe, vom ersten Tag des neuen Jahres an - bis zum letzten Tag! 

Ich bin sicher, das Jahr 2020 wird ein gutes Jahr. Ich freue mich darauf und möchte diese Freude hier sehr gern mit Ihnen teilen.

Herzliche Grüße,

Ihr Dr. med. Jan-Peter Jansen

30. Mai 2019 Zulassung neuer Antikörper zur Behandlung der Migräne

Alle drei verfügbaren Antikörper zur Behandlung der Migräne stehen nun auch unseren Patientinnen und Patienten zur Verfügung.

Es handelt sich dabei um AIMOVIG(R), EMGALITY(R) und AJOVY(R).

Die Anwendung ist möglich bei:

- episodischer Migräne (Voraussetzung: mindestens 4 verschiedene nicht wirksame oder nicht mögliche Prophylaxen, z. B. mit Betablockern, Topiramat, Valproinsäure, Amitriptilin ohne anhaltenden Erfolg, Abbruch wegen Nebenwirkung oder nicht-Einsatz wegen Kontraindikationen)

- chronische Migräne (Voraussetzung: wie oben, zusätzlich vergebliche Behandlung bzw. Behandlungsversuch mit Botox)

Sollten Sie zu dieser Patientengruppe gehören, können Sie sich bei uns melden:

zpm@schmerzmedizin.berlin 

 

 

Wir bittet Sie dann um die Teilnahme an einer Datenspende zur Messung des Behandlungserfolges. 

23. April 2018 Newsletter - tragen Sie sich bitte ein!

Hier finden Sie den Link zu unserem Newsletter. Tragen Sie sich bitte ein und empfehlen Sie uns weiter. Ich schreibe Ihnen gewiss nicht andauernd, dafür aber interessante Neuigkeiten aus unseren Häusern und ich berichte auch über unsere Aktivitäten für Sie.

Herzliche Willkommen, Ihr Dr. med. Jan-Peter Jansen